In der Präzisionsmesstechnik ist Symmetrie nicht nur ein ästhetisches Gestaltungsmerkmal, sondern eine funktionale Notwendigkeit. Die bilaterale Messmaschine zählt zu den fortschrittlichsten Lösungen für die hochpräzise Prüfung symmetrischer oder paarweise angeordneter Bauteile mit hohem Durchsatz: Bremsscheiben, Flansche, Turbinenschaufeln, Getriebegehäuse und vieles mehr. Doch allzu oft konzentrieren sich Anwender ausschließlich auf die Tastkopfauflösung oder Softwarealgorithmen und vernachlässigen dabei einen stillen, aber entscheidenden Faktor: die Integrität der physischen Maschinenarchitektur – insbesondere ihrer Basis- und Kernstrukturelemente.
Bei ZHHIMG haben wir über zwei Jahrzehnte damit verbracht, nicht nur die Denkweise, sondern auch die Funktionsweise bilateraler Messsysteme zu optimieren. Denn egal wie fortschrittlich Ihre Sensoren sind, wenn Ihr bilaterales System nicht funktioniert, …MessmaschinenbasisMangelt es an Steifigkeit, thermischer Neutralität oder geometrischer Genauigkeit, enthalten Ihre Daten versteckte Verzerrungen, die die Wiederholbarkeit, Rückverfolgbarkeit und letztendlich das Vertrauen beeinträchtigen.
Anders als herkömmliche Koordinatenmessgeräte (KMG), die nur eine Achse erfassen, misst eine echte bilaterale Messmaschine die Abmessungen gleichzeitig von beiden Seiten eines Werkstücks. Dieser Zweiachsenansatz verkürzt die Zykluszeit drastisch und eliminiert Fehler durch Nachpositionierung – allerdings nur, wenn beide Messarme eine gemeinsame, unveränderliche Bezugsebene nutzen. Hier kommt es auf die Stabilität des Messgestells an. Ein verzogener Gusseisenrahmen oder eine mangelhaft spannungsarm geglühte Stahlschweißkonstruktion mag auf den ersten Blick stabil erscheinen, doch durch tägliche Temperaturwechsel oder Bodenvibrationen entstehen Mikroverformungen, die den Vergleich beider Seiten verfälschen. In der Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik, wo Toleranzen unter 5 Mikrometern liegen, sind solche Abweichungen inakzeptabel.
Deshalb ist jede bilaterale Messmaschine von ZHHIMG auf einem monolithischen Fundament verankert, das für höchste metrologische Genauigkeit ausgelegt ist. Unsere Fundamente sind keine verschraubten Konstruktionen, sondern integrierte Strukturen, bei denen jedes Element, von den Stützpfeilern bis zu den Führungsschienen, auf das zentrale Bezugselement abgestimmt ist. Und dieses Bezugselement besteht zunehmend aus Granit – nicht als nachträgliche Überlegung, sondern als bewusste, physikalisch begründete Entscheidung.
Der nahezu verschwindende Wärmeausdehnungskoeffizient von Granit (typischerweise 7–9 × 10⁻⁶ /°C) macht ihn ideal für Umgebungen, in denen die Umgebungstemperatur selbst bei geringen Schwankungen nur wenige Grad beträgt. Noch wichtiger ist, dass seine isotropen Dämpfungseigenschaften hochfrequente Schwingungen deutlich effektiver absorbieren als Metall. In Kombination mit unserem patentierten Montagesystem gewährleistet dies die perfekte mechanische Synchronisation der beiden Messwagen – entscheidend für die Beurteilung von Parallelität, Konzentrizität und Rundlaufgenauigkeit großer Werkstücke.
Doch die Geschichte endet nicht mit dem Basissystem. Wahre Leistungsfähigkeit entsteht durch das Zusammenspiel aller Komponenten der Bilateralen Messmaschine. Bei ZHHIMG entwickeln wir diese Komponenten als einheitliches System – nicht als Standard-Zusatzbauteile. Unsere Linearführungen, Luftlager, Encoder-Skalen und Tastkopfhalterungen werden während der Endmontage alle relativ zur gleichen Granit-Referenzfläche kalibriert. Dadurch werden kumulative Fehler vermieden, die modulare Systeme mit Komponenten verschiedener Hersteller häufig plagen. Selbst die elektrische Erdung ist optimiert, um elektromagnetische Störungen zu verhindern, die analoge Tastkopfsignale verfälschen könnten – ein subtiles, aber reales Problem in modernen Fabriken mit Servoantrieben und Schweißrobotern.
Eine unserer jüngsten Innovationen besteht darin, hochpräzisen Granit direkt in wichtige Strukturbauteile einzubetten. Diese Granitkomponenten der Bilateralen Messmaschine – wie beispielsweise Granit-Querträger, Granit-Tastkopfaufnahmen und sogar in Granit montierte optische Encoder – erweitern die thermische Stabilität des Fundaments bis in die bewegliche Konstruktion. So verfügt beispielsweise die Y-Achsen-Brücke unserer HM-BL8-Serie über einen Granitkern, der von einer leichten Verbundstoffverkleidung umhüllt ist. Diese Hybridkonstruktion erhält die Steifigkeit und Dämpfung des Steins und reduziert gleichzeitig die Masse für eine schnellere Beschleunigung – ohne Kompromisse bei der Genauigkeit.
Kunden fragen oft: „Warum nicht Keramik- oder Polymerverbundwerkstoffe verwenden?“ Diese Materialien finden zwar in bestimmten Anwendungsbereichen Verwendung, doch keines bietet die Kombination aus Langzeitstabilität, Bearbeitbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Granit in großem Maßstab. Darüber hinaus altert natürlicher Granit auf natürliche Weise. Im Gegensatz zu Harzen, die unter Belastung kriechen, oder Metallen, die ermüden, kann eine fachgerecht gestützte Granitkonstruktion ihre Form über Jahrzehnte beibehalten – unsere ersten Installationen aus den frühen 2000er-Jahren erfüllen noch immer die ursprünglichen Ebenheitsvorgaben und benötigen keinerlei Wartung.
Wir legen Wert auf Transparenz. Jede von uns ausgelieferte bilaterale Messmaschine enthält einen vollständigen Messbericht mit detaillierten Angaben zur Ebenheit der Basis (typischerweise ≤ 3 µm auf 2,5 m), zu Schwingungsantwortkurven und zu thermischen Driftcharakteristiken gemäß ISO 10360-2. Wir verstecken uns nicht hinter „typischen“ Leistungsangaben – wir veröffentlichen tatsächliche Testdaten, damit Ingenieure die Eignung für ihren spezifischen Anwendungsfall überprüfen können.
Diese Strenge hat uns Partnerschaften mit führenden Zulieferern in der Automobil-, der erneuerbaren Energie- und der Verteidigungsindustrie eingebracht. Ein europäischer Hersteller von Elektrofahrzeugen ersetzte kürzlich drei ältere Koordinatenmessgeräte durch ein einziges bilaterales ZHHIMG-System zur Prüfung von Motorstatorgehäusen. Durch die Nutzung der simultanen beidseitigen Abtastung auf einer thermisch inerten Granitbasis konnte die Prüfzeit um 62 % reduziert und gleichzeitig die Messsystemanalyse (MSA) von 18 % auf unter 6 % verbessert werden. Der Qualitätsmanager brachte es auf den Punkt: „Die Maschine misst nicht nur Teile – sie misst die Wahrheit.“
Natürlich reicht Hardware allein nicht aus. Deshalb sind unsere Systeme mit intuitiver Software ausgestattet, die bilaterale Abweichungen in Echtzeit visualisiert – Asymmetrien werden in farbcodierten 3D-Überlagerungen hervorgehoben, sodass Bediener Trends erkennen können, bevor sie zu Ausfällen führen. Doch selbst die intelligenteste Software benötigt eine verlässliche Grundlage. Und diese beginnt mit einer Basis, die keine falschen Daten liefert.
Wenn Sie also Ihre nächste Investition in Messtechnik bewerten, sollten Sie Folgendes berücksichtigen: aBilaterale MessmaschinePräzision ist nur so gut wie ihr Fundament. Wenn Ihr aktuelles System auf einem geschweißten Stahlrahmen oder einer Verbundstoff-Bettung basiert, zahlen Sie möglicherweise für eine Auflösung, die Sie nie erreichen. Wir bei ZHHIMG sind der Überzeugung, dass Präzision selbstverständlich sein sollte – und nicht erkauft werden muss.
Besuchenwww.zhhimg.comErleben Sie, wie unser integrierter Ansatz für Komponenten bilateraler Messmaschinen, verankert in speziell angefertigten Sockeln und ergänzt durch strategische Granitkomponenten, die Möglichkeiten der industriellen Messtechnik neu definiert. Denn wenn es auf Symmetrie ankommt, sind Kompromisse fehl am Platz.
Veröffentlichungsdatum: 05.01.2026
