Das Streben nach absoluter Genauigkeit ist in modernen Präzisionsindustrien unerlässlich, wo Bauteile strengsten Normen entsprechen müssen. Die Rundlauflehre, gefertigt auf einem stabilen Fundament aus hochwertigem Naturstein, bildet die Grundlage für die Überprüfung der Konzentrizität und axialen Integrität rotierender Teile. Wir bei der ZHONGHUI Group (ZHHIMG®) sind uns bewusst, dass die Leistungsfähigkeit des Instruments untrennbar mit der überlegenen Materialqualität – unserem exklusiven ZHHIMG® Black Granite – und der Präzision seiner Handhabung verbunden ist.
Die physikalischen Eigenschaften des Granitsockels bilden die erste Verteidigungslinie gegen Messfehler. Im Gegensatz zu herkömmlichem Marmor oder minderwertigen Materialien ist unser ZHHIMG® Schwarzer Granit speziell für die Metrologie entwickelt und zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Dichte von ca. 3100 kg/m³ aus. Diese hohe Dichte führt zu überlegener Steifigkeit und minimaler Wärmeausdehnung und stabilisiert die Messebene effektiv gegen Umwelteinflüsse. Doch selbst mit dieser robusten Grundlage muss die Betriebsumgebung die Präzision des Instruments widerspiegeln. Metrologielabore schreiben typischerweise einen strengen Temperaturbereich von (20 ± 1) °C und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % vor. Diese Vorgaben minimieren die geringfügigen Dimensionsänderungen, die Feuchtigkeitsaufnahme oder Temperaturgradienten selbst bei den stabilsten Naturmaterialien hervorrufen können.
Die Vorbereitung beginnt lange vor der ersten Messung. Das Granitmessgerät muss auf einer stabilen, schwingungsgedämpften Werkbank ruhen – eine Vorgehensweise, die wir in unseren hochmodernen, 10.000 m² großen Reinräumen mit speziellen Antivibrationsfundamenten konsequent umsetzen. Vor dem Einlegen des Werkstücks müssen sowohl das Messgerät als auch das Bauteil sorgfältig gereinigt werden, um mikroskopische Verunreinigungen, Öl oder Staub zu entfernen. Verunreinigungen verfälschen nicht nur die Messwerte, sondern können auch die Präzisionsspitzen oder den empfindlichen Messfühler beschädigen. Die Auswahl der korrekten Kegelspitzen gewährleistet zudem, dass die Werkstückachse perfekt und stabil mit der Drehachse des Messgeräts übereinstimmt und somit geometrische Fehler von vornherein minimiert werden.
Die eigentliche Messsequenz erfordert technische Präzision und menschliches Feingefühl. Die Präzisionsmessuhr, oft ein hochauflösendes Gerät mit einer Kalibrierung auf 0,5 μm (wie beispielsweise die von Mahr oder Mitutoyo, die wir in unseren Laboren verwenden), muss so montiert werden, dass ihr Messfühler die Messfläche senkrecht berührt. Das Werkstück muss dann langsam und gleichmäßig gedreht werden, wobei ein konstanter, sanfter Kontakt mit dem Messfühler aufrechterhalten werden muss, um Spiel oder Unwucht im Messuhrmechanismus zu vermeiden. Der maximale vom Messfühler erfasste Ausschlag entspricht dem tatsächlichen Rundlauffehler. Um den höchsten Standards unserer Qualitätspolitik – „Präzision darf nicht zu anspruchsvoll sein“ – gerecht zu werden, empfehlen wir dringend, mehrere, konsistente Messungen durchzuführen und die Ergebnisse zu mitteln. Dieses etablierte statistische Verfahren erhöht die Zuverlässigkeit des Endwertes und erfasst über eine Einzelmessung hinaus die tatsächliche Maßcharakteristik des Bauteils.
Die regelmäßige Wartung sichert die langfristige Investition in Präzision. Die Granitoberfläche und die Präzisionsstahlkomponenten müssen vor Stößen geschützt und dürfen niemals überlastet werden. Nach Gebrauch sollten alle Oberflächen mit einem weichen, trockenen Tuch abgewischt werden. Wichtige bewegliche Metallteile, wie die Zentrierkegel und der Indikatorständer, müssen mit einem nicht korrosiven, leichten Schutzöl behandelt werden, um Reibung und Korrosion zu verhindern. Die Aufbewahrung des Granit-Rundlaufmessgeräts an einem separaten, trockenen und stabilen Ort, fern von schweren Gegenständen und potenziellen Verunreinigungen, ist der letzte Schritt, um die geometrische Integrität des Instruments für jahrelangen zuverlässigen und hochpräzisen Betrieb zu erhalten.
Veröffentlichungsdatum: 17. November 2025
